Herr Eichmann (Florian Martens), Direktor Stege (Devid Striesow), Frau Dr. Nüssen-Winkelmann (Iris Berben), Valerie Berlinger (Ursina Lardi), Max Berlinger (Samuel Benito), Annika Ritter (Anna Brüggemann), Simon Berlinger (Thomas Sarbacher), Majan Marschner Merizade (Neda Rahmanian) / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ZDF/ZDF/F Conny Klein/M Arne Rümmler“

 

 

Mainz (ots) – Antisemitisches Mobbing unter Jugendlichen: Dramatisch zugespitzt, aber auch mit einer Prise Humor erzählt die Tragikomödie „Das Unwort“ eine fiktive Geschichte und orientiert sich dabei an realen Vorfällen. Den „Fernsehfilm der Woche“ zeigt das ZDF am Montag, 9. November 2020, 20.15 Uhr. Im Anschluss an den Fernsehfilm ist um 21.40 Uhr die Dokumentation „Hey, ich bin Jude!“ zu sehen. Beide Filme sind in der ZDFmediathek bereits ab Montag, 2. November 2020, 10.00 Uhr, verfügbar. Das prominente Darsteller-Ensemble umfasst neben anderen Iris Berben, Devid Striesow, Florian Martens, Anna Brüggemann, Thomas Sarbacher, Ursina Lardi, Neda Rahmanian und Neil Malik Abdullah. Regie führte nach eigener Buchvorlage Leo Khasin.

Dem 15-jährigen Max (Samuel Benito) droht der Schulverweis. Er hat seinem Mitschüler Karim (Oskar Redfern) das Ohrläppchen abgebissen und einem weiteren, Reza (Victor Kadam), die Nase gebrochen. Die Klassenlehrerin, der Direktor, die Eltern sowie die Vertreterin der Schulaufsichtsbehörde treffen sich in der Schule zum Krisengespräch. Und weil der Vertrauenslehrer angeblich keine Zeit hat, ist auch der Hausmeister dabei.

Es stellt sich heraus, was hinter dem Vorfall steckt: Nachdem Max im Unterricht erzählt hatte, dass er Jude sei, wurde er von Karim, Reza und anderen Mitschülern über lange Zeit immer wieder verbal und physisch attackiert. Die Klassenlehrerin und der Schuldirektor haben den Konflikt übersehen wollen, haben halbherzig gehandelt und spielen ihn in der Konferenz zunächst herunter. Doch jetzt hat Max sich gewehrt. Wer trägt für das, was geschehen ist, die Verantwortung? Und welche Konsequenzen soll es geben? Der Versuch der Erwachsenen, den Konflikt zu lösen, gerät zu einem sich steigernden verbalen Schlagabtausch zwischen Eltern und Eltern, zwischen Eltern und Schulvertretern, zwischen Juden und Muslimen. Nur scheinbar weltoffen und fortschrittlich ist die Schulkultur zwischen starren Regeln und dem gesunden Menschenverstand.

In der sich anschließenden Dokumentation „Hey, ich bin Jude!“ erzählen Jugendliche jüdischen Glaubens, was sie bewegt in ihrem Alltag zwischen Sportplatz und Synagoge, Thora und Instagram, Schabbat und Party. Was bedeutet es, der einzige Jude oder die einzige Jüdin auf der ganzen Schule zu sein? Sich mit Klischees oder Stereotypen rumschlagen zu müssen?

Und um 0.45 Uhr zeigt das ZDF den Dokumentarfilm „Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin“, ein vielstimmiges Porträt der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. In der ZDFmediathek ist der Film bereits ab Sonntag, 8. November 2020, 10.00 Uhr, zu sehen.

Ansprechpartnerin: Maike Magdanz, Telefon: 030 – 2099-1093;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131
– 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/dasunwort

„Das Unwort“ steht im ZDF-Presseportal für akkreditierte
Journalistinnen und Journalisten zur Ansicht bereit.

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/das-unwort/

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