© SWR/BM RLP/Peter Bajer, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung und bei Nennung „Bild: SWR/BM RLP/Peter Bajer“ (S2). SWR Presse/Bildkommunikation, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22287, foto@swr.de / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/SWR – Südwestrundfunk“

 

 

Baden-Baden (ots) – Die Vorsitzende der deutschen Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), hat sich trotz Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie für Präsenzunterricht an Schulen ausgesprochen. Die Entscheidung der Kultusministerkonferenz, den Präsenzunterricht solange wie möglich weiterfahren zu wollen, sei richtig, sagte Hubig am Mittwoch dem Radiosender SWR3. Hubig reagierte damit auf den Vorwurf des deutschen Lehrerverbandes, dass Schulen auf „Biegen und Brechen“ offen bleiben sollen.

Vorwurf des Deutschen Lehrerverbandes

Gegenüber der „Bild“-Zeitung (Mittwoch) hatte der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, aufgrund von hunderttausenden Schülern in Quarantäne von einem Salami-Lockdown gesprochen und schärfere Maßnahmen wie die vorübergehende Wiedereinführung der Abstandsregel gefordert, was halbierte Klassen und Wechselbetrieb bedeuten würde.

Hubig: Fehlender Präsenzunterricht bringt Nachteile

Dieser Einschätzung widersprach Hubig gegenüber SWR3. Beim Lockdown im Frühjahr habe man gesehen, „wie der fehlende Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler, und auch für Lehrkräfte, für Eltern, für Familien Nachteile gebracht hat“, sagte die Ministerin: „Viele Schülerinnen und Schüler haben tatsächlich Schwierigkeiten gehabt, weiter zu folgen.“ Mit Wechselmodellen habe man vor den Sommerferien bereits gesehen, dass man damit manche Schüler*innen nicht erreichen könne. Weil sie bei Wechselmodellen keinen unmittelbaren Ansprechpartner haben, der jeden Tag für sie zur Verfügung stehe, hätten sie Schwierigkeiten und Probleme gehabt. Hubig schloss einen Wechselunterricht zwar nicht generell aus, dieser sei aber immer nur „die zweitbeste Wahl“.

Ministerin gegen verlängerte Weihnachtsferien

Auch den Vorschlag, die Weihnachtsferien zu verlängern, lehnte die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz im SWR3 Interview ab. Sie glaube es sei gut, wenn Familien planen können, wann die Ferien losgehen und auch wann sie enden. In ihrem Bundesland Rheinland-Pfalz werden sie am 21. Dezember beginnen, so die Ministerin.

Zitate frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle SWR3.

Weitere Informationen unter: http://swr.li/swr3-interview-ministerin-hubig

Pressekontakt: Claudia Gabler, Tel. 07221 929 23273, claudia.gabler@SWR.de (mailto:claudia.gabler@SWR.de)

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

 

Von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.