Montage mit UMSCHAU-Modaratorin Ana Plasencia / Dienstag, 18. Mai – MDR HbbTV: Start des Videoprojektes „60 Jahre Umschau“ + GEBURTSTAGDATUM / Freitag, 21. Mai – ARD-Mediathek: Onlinefirst „Umschau extra – Generation Umschau“ (45 min) / Dienstag, 25. Mai, 21 Uhr – MDR-Fernsehen: „Umschau extra – Generation Umschau“ (45 min) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

 

 

Leipzig (ots) – 60 Jahre auf Sendung und immer noch aktuell – die „Umschau“ ist das älteste durchgehend ausgestrahlte TV-Magazin im deutschen Fernsehen. Zum Jubiläum präsentiert der MDR eine Extra-Ausgabe. Der 45-minütige Film „Generation Umschau“ erzählt wechselvolle Geschichten von Menschen, die wie das MDR-Magazin in diesem Jahr ihren Sechzigsten feiern. Die Sendung ist ab 21. Mai in der ARD-Mediathek und am 25. Mai um 21.00 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen. Zudem gibt es journalistische Höhepunkte aus sechs Jahrzehnten „Umschau“, die in der ARD-Mediathek und über HbbTV abrufbar sind. Künftig will der MDR auch seine Wirtschaftsberichterstattung insgesamt stärken.

Für den Mitteldeutschen-Rundfunk ist das Jubiläum der „Umschau“ Anlass, nach vorn zu schauen. Klaus Brinkbäumer, Programmdirektor am MDR-Standort in Leipzig, verspricht: „Wir planen den Ausbau der Wirtschaftsberichterstattung im MDR auf allen Ausspielwegen. Wir wollen noch deutlicher zeigen, was Veränderungen in der Wirtschaft für unser Publikum in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bedeuten. Zudem wollen wir mehr Ratgeberinhalte anbieten.“

Die „Umschau extra“-Ausgabe zum Jubiläum trägt den Titel „Generation Umschau“ und ist ein Film, der Geschichten von Menschen zeigt, die wie die „Umschau“ 1961 im Osten Deutschlands das Licht der Welt erblickten. Die Protagonisten erzählen über persönliche Erfahrungen beim Aufbau und Abriss politischer Systeme. Eindrücke, die sich auch in den Berichten des Fernsehmagazins widerspiegeln. Eine der Hauptfiguren des Films ist die Olympia-Siegerin im Eisschnelllauf Karin Enke aus Dresden, die in den 1980er-Jahren zur Weltspitze zählte. Zu den Protagonisten des Films gehört auch der Dresdner Jan Hübler. Er versuchte mit seiner Frau im Herbst 1989 mit einem Ballon aus der DDR zu flüchten. Der Versuch missglückte.

Heute ist die „Umschau“ ein Magazin, das sich kritisch mit Veränderungen in der Lebenswirklichkeit vor allem im Osten Deutschlands auseinandersetzt. Die Sendung beschäftigt sich mit neuen Phänomenen aus Wirtschaft und Gesellschaft und hinterfragt deren Entstehung, Zusammenhänge und Hintergründe. Und die „Umschau“ ist Ratgeber für fast alle Lebenslagen. Das Themenspektrum umfasst u.a. das Berufsleben, Finanzen, Mobilität und Wohnen

Zahlen und Fakten aus 60 Jahren „Umschau“

In den vergangenen Jahren hat die MDR-Wirtschaftsredaktion das ursprüngliche Fernsehmagazin „Umschau“ zu einem crossmedialen Produkt weiterentwickelt. Inhalte werden auch über soziale Netzwerke veröffentlicht. Dort hatten einzelne Videoclips im Jahr 2020 bis zu zwei Millionen Abrufe. In den vergangenen fünf Jahren schalteten durchschnittlich rund 430.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung ein. Damit erreicht die „Umschau“ einen Marktanteil von elf Prozent und gehört so zu den erfolgreichsten journalistischen TV-Formaten im MDR-Fernsehen. In der ARD-Mediathek wird die Sendung Woche für Woche tausendfach abgerufen. Zur konsequenten Online-Strategie des MDR gehört, dass auch Beiträge der „Umschau“ als „online first“ schon vor der TV-Ausstrahlung verfügbar sind. Und „Umschau“-Recherchen fließen regelmäßig in die „MDR aktuell“-App ein.

In 60 Jahren haben zehn Moderatoren durch gut 1.500 Sendungen geführt. Seit 2007 wird das Magazin von Ana Plasencia präsentiert. Seit März 2011 ist das Magazin jede Woche im MDR-Programm zu sehen. Zuvor wurde es 14-täglich ausgestrahlt.

Digitales Archiv über HbbTV

Einen Rückblick auf 60 Jahre „Umschau“ gibt es ab 18. Mai im HbbTV-Angebot des MDR-Fernsehprogramms. Dort stehen herausregende Magazinbeiträge zum Abruf bereit. Dazu gehören unter anderem die Aufdeckung eines Subventionsbetruges beim Bau des Kraftwerks Lippendorf Mitte der 1990er-Jahre und die Enthüllung der Rentenfalschberechnung Anfang der 2000er-Jahre. 2017 zeigte die „Umschau“ mit einem Crash-Test, wie wirkungslos Anti-Terror-Sperren für Lkws sind. Diese wurden nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz bundesweit zum Schutz der Bevölkerung aufgestellt. Das HbbTV-Angebot des MDR ist über die „Rote Taste“ auf der SmartTV-Fernbedienung erreichbar, wenn das TV-Gerät mit dem Internet verbunden ist.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Antje Pohle, Tel.: (0341) 3 00 64 88, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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