Diskussionsveranstaltung im Rahmen des ARD-Forums anlässlich des Lesefestes ,,Leipzig liest“ am 26.05.2021
Im Bild: Moderator Frank Kutter und Im Bild: MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille und auf dem Monitor zugeschaltet Dr. Klaus Unterberger vom ORF / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

 

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des ARD-Forums anlässlich des Lesefestes ,,Leipzig liest
Diskussionsveranstaltung im Rahmen des ARD-Forums anlässlich des Lesefestes ,,Leipzig liest“ am 26.05.2021
Im Bild: MDR Programmdirektorin Jana Brandt, Moderator Frank Kutter, Ralph Burghart (Stadt Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025), Dr. Ralf Müller-Schmid (Deutschlandfunk Kultur) und auf den Monitoren zugeschaltet Gerhart Baum (Publizist) vlnr. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

 

Leipzig (ots) – Nähe, Vielfalt, Netzwerke und Digitalisierung: Im Rahmen des ARD-Forums anlässlich des Lesefestes „Leipzig liest“ hat der Mitteldeutsche Rundfunk zur Diskussion über den kulturellen Gemeinwohlbeitrag und dessen Wandel im Digitalen eingeladen. Bei der Debatte mit Vertreterinnen und Vertretern der Kulturszene, aus Politik, Gesellschaft sowie von ARD, ZDF, ORF, DLR und ARTE wurde intensiv über innovative Kulturangebote und die Chance von starken Partnerschaften gesprochen.

Ralph Burghart, einer der Initiatoren für Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025, forderte „Distanz abzubauen, die Nähe in den Regionen zu suchen und Netzwerke zu bauen“. Entscheidend für den Erfolg der Öffentlich-Rechtlichen seien regionale Faktoren, die die Identität der Menschen widerspiegeln und „die Menschen vor Ort abholen. Diese Nähe schafft Vertrauen und Energie, gemeinsam in die Zukunft zu gehen und nicht das Trennende zu suchen“.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk will dabei ausdrücklich Treiber für Kulturinnovationen sein, mit dem Anspruch, mit attraktiven Darstellungs- und Interaktionsformen auch neue, bisher wenig oder nicht erreichte gesellschaftliche Gruppen anzusprechen.

„Die schwierige Aufgabe: Unseren Kulturauftrag in der digitalen Welt neu denken. Dazu gehört zweifellos eine vielfältige Kultur- und Klassikthemenwelt in der Mediathek bzw. der Audiothek – jederzeit für jeden frei zugänglich. Dazu gehört aber noch mehr – die digitalen Möglichkeiten hinsichtlich Gestaltungsformen, Dialog und Partizipation auszuloten“, so MDR-Intendantin Karola Wille.

Der Publizist und ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum hob die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervor: Gemeinwohlorientierung und Demokratieorientierung seien gerade in Zeiten, in denen Menschen Orientierung suchen, besonders wichtig. „Dazu gehört es, diesen Auftrag immer wieder deutlich zu machen. Zu diesem Markenkern gehört ganz zentral auch die Kultur, die auch künftig zu den wichtigsten Säulen bei den Öffentlich-Rechtlichen gehören muss. Gerade regionale Kultur aus dem Lebensumfeld der Menschen abzubilden, ist ein hohes Gut und ein Alleinstellungsmerkmal der öffentlich-rechtlichen Sender.“

Die mehrteilige Paneldiskussion u.a. mit Dr. Klaus Unterberger (ORF) Gerhart Baum (Publizist), Susanne Keuchel (Deutscher Kulturrat), Anne Reidt (ZDFkultur), Markus Nievelstein (ARTE), MDR-Intendantin Karola Wille, finden Sie als Video-Abruf unter:

https://www.mdr.de/kultur/buchmesse/ard-forum-gemeinwohl-100.html

Die Veranstaltung knüpft an den „Leipziger Impuls“ an, den der MDR 2019 gemeinsam mit anderen öffentlich-rechtlichen Medienanbietern ins Leben gerufen hat. Mit dem „Leipziger Impuls“ stoßen die öffentlich-rechtlichen Medienhäuser eine Debatte zur Gemeinwohlorientierung (Public Value) auch im Digitalen an.

Pressekontakt:

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