Diego Maradona, Foto: TVNOW

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Köln (ots) – Maradona war Rebell, Held und Gott: Seit dem Tod der Fußball-Legende sind Gottes Fans wütend über die Umstände seines Ablebens und am Montag, 21. Juni 2021, 20:15 Uhr, zeigt GEO Television in einer Deutschlandpremiere den eindrucksvollen Dokumentarfilm „Diego Maradona“.

Der preisgekrönte britische Regisseur Asif Kapadia sichtete dafür mehr als 500 Stunden bisher unveröffentlichtes Archivmaterial, um daraus ein facettenreiches Filmporträt der argentinischen Fußballlegende zu erschaffen. Der fesselnde Dokumentarfilm, in dem der 2020 verstorbene Maradona im Interview zu Wort kommt, ist dank seiner einzigartigen Aufnahmen ein wahres Fest für Sportfans – und gibt spannenden Einblick in die turbulente Biografie einer Sportlerlegende.

„Diego Maradona“ können Sie hier (http://on.geo-television.de/9/DiegoMaradona) bereits im Media Hub sehen.

Als Maradona 1984 für eine Rekordablöse zum SSC Neapel geholt wird gilt er als bester Fußballspieler der Welt – und auch als konfliktgeplagter Star. Der Exzentriker wird in Neapel geliebt und vom Rest Italiens verachtet, doch er führt den ewigen Verlierer SSC Neapel im Jahr 1987 unerwartet zur Meisterschaft. Diego Maradonas berüchtigte „Hand Gottes“ bei der WM 1986, Mafiakontakte, Drogensucht, ein unehelicher Sohn, Triumphe und Niederlagen – Maradona polarisiert zeitlebens sowohl als Sportler auch als Mensch, lässt sich aber niemals unterkriegen.

Der 1960 geborene Diego Armando Maradona wächst in einfachsten Verhältnissen am Stadtrand von Buenos Aires auf, ohne Strom und fließend Wasser. Maradona findet Zuflucht im Straßenfußball – und kann dank seines einzigartigen Fußballtalents als Jugendspieler schon mit 15 Jahren seine siebenköpfige Familie finanziell versorgen. Nach weiteren Erfolgen in der argentinischen Profiliga wechselt Maradona 1982 zunächst zum FC Barcelona, bevor er wider aller Erwartungen 1984 beim abgeschlagenen SSC Neapel landet, statt in Mailand oder Turin. 85000 Menschen jubeln Diego bei dessen Einlauf im Stadion zu. Der eigenwillige Fußballer blüht dort bald spielerisch auf und verschafft dem Verein Rückenwind – es schlagen dabei zwei Herzen in seiner Brust: während er privat der etwas schüchterne Diego bleibt, verwandelt er sich auf dem Fußballplatz in die Kunstfigur Maradona.

Als Maradona 1987 mit dem SSC Neapel unerwartet die ersehnte Meisterschaft erringt, versinkt die Stadt danach zwei Monate lang in einem ekstatischen Feierrausch. In Neapel wird Maradona von seinen ergebenen Fans überhöht – und gilt für einige von ihnen als ein Gott. Menschenmassen und Reporter umringen Maradona auf Schritt und Tritt, dem die mediale Aufmerksamkeit oftmals zu viel ist. Privat gibt sich das Fußballtalent vielen Liebesaffären hin, feiert nächtelang in Diskotheken – und entdeckt dort das Kokain für sich, das langsam Raubbau an seinem Körper betreibt. Maradona hat in Neapel zudem früh Kontakt zur Camorra und wähnt sich anfangs wie in einem Hollywoodfilm: er nimmt gern teure Uhren als Gegenleistung für seine PR-Auftritte in den von der Mafia betriebenen Restaurants an. Gehasst oder vergöttert, ausufernde Partynächte oder die sportliche Leistung auf dem Fußballplatz – für Maradona gibt es kein Mittelmaß.

Als die WM 1990 in Maradonas Wahlheimat Italien ausgetragen wird, ist der Argentinier gezwungen, sich mit dem Herzen zu entscheiden. Ausgerechnet sein Elfmeterschuss im Stadion von Neapel wirft die Gastgeber aus dem Turnier – und nicht nur Neapel, sondern ganz Italien wendet sich danach von Maradona ab, der privat und sportlich immer tiefer stürzt – und nach weiteren Skandalen in einer Nacht- und Nebelaktion aus Neapel verschwinden muss, einsam und verstoßen. Doch der Mythos der Fußballlegende Maradona ist damals schon geschrieben, für die zeitlebens immer die Devise gilt: „Auf dem Platz wird das Leben unwichtig, die Probleme, alles wird unwichtig.“

Fotos und weitere Informationen finden Sie im Media Hub der Mediengruppe RTL.

Pressekontakt:

Frank Rendez
Senior Manager Kommunikation & PR RTL,
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