Ob per Mountainbike, Trekking- oder Lastenrad – auf Deutschlands Straßen zeigt sich die neue Lust am Radfahren. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media / / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ZDF/ZDF/Maurice Göbel“

 

 

Mainz (ots) – In der Coronapandemie sind viele Deutsche auf das Fahrrad umgestiegen und genießen die frische Luft und die Bewegung. Doch wie dauerhaft und sicher ist die neue Lust am Radfahren? Während Verkehrsexperten einen hohen Nachholbedarf bei der Verkehrsplanung und -sicherheit sehen, kämpfen Händler mit Wartelisten und Lieferengpässen – vor allem bei E-Bikes und Lastenrädern. Die „ZDF.reportage“ beleuchtet am Sonntag, 27. September 2020, 17.55 Uhr im ZDF, „Die neue Lust am Radfahren“. Der Film von Oliver Koytek steht ab Samstag, 26. September 2020, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Erika und Bernd Urban aus Klettgau wollten eigentlich diesen Sommer nach Portugal reisen – stattdessen radeln sie jetzt durch Bayern, zusammen mit 30 anderen Radbegeisterten einer geführten Radreise. Reiseführer Alfons Hollet achtet darauf, die Tagestouren möglichst abwechslungsreich zu gestalten und dabei niemanden zu überfordern. Dank Elektro-Unterstützung kommen alle Teilnehmer problemlos die bayerischen Berge hinauf.

In den meisten Fahrradläden in Deutschland herrscht seit März Hochbetrieb. „Früher war Samstag immer der große Kundenansturm – seit Corona ist fast jeden Tag Samstag“, bilanziert Christian Morgenroth, einer der Inhaber von Lucky Bike, mit 29 Filialen und einem großen Onlineshop einer der größten Händler in Deutschland. Doch auch kleine Einzelhändler wie Marcus Mücke können sich vor Anfragen kaum retten. Mücke hat sich auf Lastenräder spezialisiert. Viele seiner großstädtischen Kunden schätzen diese bequeme Transportmöglichkeit als Autoersatz.

Durch die steigenden Radfahrerzahlen in der Coronapandemie wird einmal mehr deutlich, was seit Jahren diskutiert wird: Deutschland hat zu wenige und zu schmale Radwege. Immer mehr Städte richten deshalb während der Pandemie sogenannte Pop-up-Radwege ein – kurzfristig errichtete Radwege, die im Straßenverkehr temporär für mehr Platz und Sicherheit sorgen sollen. Meist wird dafür der rechte Fahrstreifen oder ein Parkstreifen durch gelbe Markierung zum Radweg umetikettiert.

Allerdings nehmen die Unfallzahlen zu: Während die Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen zehn Jahren insgesamt gesunken ist, stieg die Zahl der bei Verkehrsunfällen zu Tode gekommenen Radfahrer um rund 20 Prozent an. Lukas Reuscher, Leiter der Fahrradstreife bei der Polizei Mainz, wirbt deshalb um mehr Verständnis füreinander. Denn bis die Stadtplaner neue Konzepte mit eigenen Radspuren baulich umgesetzt haben, wird es noch viel Kampf auf der Straße geben.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
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Die „ZDF.reportage“ „Die neue Lust am Radfahren“ in der ZDFmediathek:
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