BPI zur Impfstoffdiskussion: „Nur gemeinsam zu lösen“ / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/21085 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie/BPI/Kruppa“

 

 

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) kann sich der teils scharfen Kritik an der Beschaffung und Verteilung des Covid-19-Impfstoffes nicht anschließen: „Die EU und auch die Bundesregierung haben sich nach unserer Kenntnis rechtzeitig mit der Beschaffung von Impfstoffen auseinandergesetzt“, sagt der BPI-Vorsitzende, Dr. Hans-Georg Feldmeier. „Dabei haben sie richtigerweise mit allen potentiellen Impfstoffherstellern verhandelt und wie bei anderen Ausschreibungen üblich, das Risiko auf mehrere Schultern verteilt.“

„Wir sollten in den Vordergrund der Diskussion stellen, wie viel in so kurzer Zeit schon erreicht worden ist, so Dr. Feldmeier. „Wir sollten vor allem anerkennen, dass zum Zeitpunkt der Zulassungserteilung schon sehr viel Impfstoff vorhanden war. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet, dass die Hersteller bereits vor der Zulassungserteilung mit der Produktion begonnen haben.“

Die EU-einheitliche Beschaffungsstrategie hält Dr. Feldmeier für richtig. „Die Pandemie ist ein globales Problem, dass nur gemeinsam zu lösen ist. Nationale Alleingänge à la „America first“ verbieten sich. Es geht auch nicht alleine um die Produktionskapazitäten in Deutschland und der EU, sondern um sehr komplexe und globale Prozesse der Beschaffung für die Produktion der Impfstoffe. Ein globales Problem kann man nur mit gemeinsamen Anstrengungen aller lösen. Dabei beziehe ich die Zulieferindustrie genauso ein, wie die Firmen die zum Beispiel sterile Verdünnungslösungen, Kanüle und Spritzen liefern“, so Dr. Feldmeier.

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Pressekontakt:

Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, aaumann@bpi.de

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