ARD/rbb ARD THEMENWOCHE 2020 „#WIE LEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS“, „Aufschrei der Jugend – Generation ‚Fridays for Future'“, am Mittwoch (18.11.20) um 23:20 Uhr im ERSTEN.
Seit Anfang 2019 begleitet die Filmemacherin Berliner ProtagonistInnen von „Fridays for Future“ und konzentriert sich dabei auf ihre Lebenswelt. Wer sind die jungen Menschen, die da auf die Straße gehen? Was treibt sie an? Der Film zeigt, wie vielfältig, schöpferisch und kräftezehrend die Protestarbeit ist. Sie erzählen von ihren Ängsten, Träumen, Erfolgserlebnissen und Niederlagen. Aus den Porträts Einzelner wird das Porträt einer engagierten Generation. 2020 wird zur Herausforderung für Fridays for Future: Corona hat die Protestform verändert und ihre Themen in der Öffentlichkeit verdrängt. Was macht die Pandemie mit dem Engagement der Jugendlichen? Was macht Corona mit Fridays for Future? – Demonstration von Fridays for Future in Berlin 2019.
© rbb/Jürgen Todt, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB von ARD-Foto.de im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung bei Nennung „Bild: rbb/Jürgen Todt“ (S2+). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580

 

 

Berlin (ots) – „Fridays for Future“: Wer sind die jungen Menschen, die auf die Straße gehen? Der Film „Aufschrei der Jugend – Generation ‚Fridays for Future'“ am Mittwoch, 18. November, 23.20 Uhr im Ersten begleitet sie und zeigt, wie vielfältig, schöpferisch und kräftezehrend die Protestarbeit ist. Er erzählt von ihren Ängsten, Träumen, Erfolgen und Niederlagen. 2020 wird zur großen Herausforderung: Corona hat die Protestform verändert und ihre Forderungen verdrängt. Was macht das mit „Fridays for Future“? Das Erste zeigt den Film von Kathrin Pitterling im Rahmen der ARD-Themenwoche #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS.

Es ist Januar 2019, als sich Famke, Willi und andere Jugendliche bei „Fridays for Future“ im Berliner Invalidenpark bei minus 10 Grad zum ersten Mal begegnen. Sie kommen aus verschiedenen Schulen und Stadtbezirken und machen sich drei Stunden lang gegenseitig Mut. Noch vor kurzem war die jugendliche Welt heil in dem Glauben, Eltern und Politiker würden schon für ihre Zukunft sorgen. Doch spätestens seit Greta Thunberg und Luisa Neubauer vom Klimagipfel in Katowice im Dezember 2018 berichten, haben sie begreifen müssen, dass die Zukunft ihrer Generation auf dem Spiel steht.

Seit März 2019 begleitet die Filmemacherin Kathrin Pitterling Berliner Protagonisten von „Fridays for Future“: Was können sie bewegen? Und: Wie verändert sie ihr Kampf? Der Film zeigt, wie vielfältig, schöpferisch und kräftezehrend die Protestarbeit ist. Er begleitet seine jungen AktivistInnen bei ihrer Suche nach immer wirkungsvolleren Protestformen und nach lebbaren Organisationsstrukturen angesichts einer sprunghaft wachsenden Zahl von jungen Mitgestalter*innen. Er beobachtet sie bei ihrer Selbstbehauptung gegenüber den Versuchen erwachsener Einflussnahme und nicht zuletzt bei der Bewältigung der ungeheuer herausfordernden Arbeit zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Demonstrationen und Streiks.

Dabei wird deutlich: Die Proteste bringen viele von ihnen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Einerseits erleben sie eine ungeheure Bestätigung und Selbstwirksamkeit – etwa als es gelingt, für eine Demonstration im September 2019 in Berlin über 250.000 Menschen zu mobilisieren. Andererseits überfällt sie zunehmend ein ungeheures Ohnmachtsgefühl, als sie merken, dass sie politisch weit weniger bewegen als erhofft. Ist mit ihrem friedlichen Protest wirklich etwas auszurichten?

Ende 2019 verschwindet die Bewegung zudem in der medialen Gleichgültigkeit. Ganz konkret stellt sich für die jungen DemonstrantInnen immer dringlicher die Frage, halten sie und die Bewegung das aus? Und wie lange?

2020 verändert Corona die Protestform von „Fridays for Future“ und trifft damit die Bewegung existenziell. Von der Aktion im öffentlichen Raum mit dem dazugehörigen Gruppengefühl in den virtuellen Raum. Wie können sich die Aktivistinnen noch in der Pandemie behaupten? Aus dem Rampenlicht ins Abseits? Ob „Fridays for Future“ die Corona-Krise überlebt?

Die Regisseurin Kathrin Pitterling entwickelt aus dem Portrait Einzelner wie u. a. Luisa Neubauer das Portrait einer engagierten Generation. Das Filmprojekt ist der Gewinner 2020 des ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs „Top of the Docs“.

„Aufschrei der Jugend“ ist eine Produktion der Magis TV im Auftrag von rbb, WDR, BR, NDR, MDR und SWR.

Aufschrei der Jugend – Generation „Fridays for Future“, Film von Kathrin Pitterling, Mittwoch, 18.11.2020, 23.20 Uhr, Das Erste, ARD-Themenwoche #WieLeben

Im Audio/Video-Bereich des rbb-Presseportals sowie im Presseservice des Ersten steht der Film zur Ansicht bereit. Sie müssen eingeloggt sein und die Audio/Video-Berechtigung besitzen, um das Video sehen zu können.

Die ARD-Themenwoche 2020 (15. bis 21. November) stellt die Zukunftsfrage: „Wie wollen wir leben?“. Unter dem Motto #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS (Federführung: rbb) will sie auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise zeigen, wie Menschen in allen wichtigen Lebensbereichen gemeinsam Strukturen überdenken, aus Erfahrungen lernen und neue Ansätze wagen. Die Zuschauer*innen, Hörer*innen und User*innen sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Ideen zu Nachhaltigkeit, ihre Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorzustellen.

Pressekontakt:

rbb Presse & Information
Christoph Müller
(030) 9 79 93-1 21 16
christoph.mueller (at) rbb-online.de

ZOOM Medienfabrik
Felix Neunzerling
(030) 3150 6868
office (at) zoommedienfabrik.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

 

Von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.