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Mainz (ots) –

Samstag, 26. September 2020, 19.20 Uhr
Erstausstrahlung Stefan Danziger, ein reiselustiger Stand-up-Comedian und ehemaliger Stadtführer, reist mit einem Baedeker-Reiseführer von 1989 durch die ehemalige DDR. Der West-Reiseführer wird dabei zum Werkzeug moderner Archäologie. Danziger wird von einem aus der Zeit gefallenen Buch geleitet, um das vereinte Deutschland nach 30 Jahren neu zu entdecken. Die Spurensuche mit dem Blick auf eine vergangene Welt zeigt die 3satKulturdoku „Lost in DDR. Stefan Danzigers Trip nach 1989“ am Samstag, 26. September 2020, 19.20 Uhr, in Erstausstrahlung.

Nach 30 Jahren Mauerfall- und zur Wiedervereinigungsfesten scheint eigentlich so gut wie alles gesagt. Doch Jubiläum ist Jubiläum und immer auch eine gute Gelegenheit, Dinge einfach mal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Deshalb macht sich Stefan Danziger mit dem alten Baedeker-Reiseführer auf einen Trip, der ihn nach Berlin, Potsdam, Rostock und an die Ostsee führt. Er überprüft Restauranttipps, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten auf Echtheitsgehalt. Manche Orte waren früher eine Ruine und sind es heute nicht mehr. Manchmal ist es genau umgekehrt. Einige Straßen heißen anders: Die „Straße der sowjetischen Freundschaft“ ist verschwunden, heißt inzwischen wieder „Bismarckstraße“. Die Spreewaldgurke ist geblieben, wird aber nicht mehr in der Gaststätte „Freundschaft“ serviert. Und bei der Polizei muss man sich als Individualreisender heute auch nicht mehr melden, wenn man sein Übernachtungsziel erreicht hat, wie im DDR-Baedeker von 1989, 4. Auflage, zu lesen steht. Als Reisender folgt Danziger den empfohlenen Routen im Buch, erstellt aber auch eine eigene Liste mit Pflichtstationen, er spricht mit den Menschen, kommentiert das Buch und die Realität.

Stefan Danziger, gebürtiger Dresdner, aufgewachsen in der Sowjetunion und nach der Wende nach Berlin gezogen, macht sich auf Erkundungstour: Was ist geblieben? Was ist verschwunden? Wo liegt der Baedeker auch heute noch richtig? Das alte Standardwerk stellt die DDR durchaus in einem guten Licht dar, laviert sich um die offensichtliche Kritik und konzentriert sich auf die Kultur. Lediglich ergänzt mit notwendigen und heute unterhaltsamen Informationen für den Westler. Das musste schon so sein, um einer möglichen Zensur und einem Einfuhrverbot durch die Zollbehörden zu entgehen.

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